Termine für den Raum Tübingen

  • 19.09.20 Baumeister Biber kennen lernen und das Leben im Kies erkunden; Exkursion an den Neckar bei Tübingen/Hirschau mit Udo Dubnitzki, Fließgewässerwart Kreisfischereiverein Tübingen
  • 10./11.10.20 Federsee-Exkursion: wird coronabedingt auf 2021 verschoben; Ersatzangebot für den 10.10.20 folgt
  • 21.11.20 Besuch des Naturkunde-Museums Stuttgart, Schloss Rosenstein: Blick hinter die Kulissen; die beeindruckende Arbeit und Vielfalt im Naturkunde Museum Stuttgart entdecken; mit dem Biologen Ulrich Schmid vom Naturkundemuseum Stuttgart
  • weitere Termine folgen…

Die Regionalgruppe Tübingen wird von Judith Engelke geleitet.


Ich bin Judith Engelke und leite die Gruppe im Raum Tübingen.
Wann immer ich länger raus komme, bin ich mit dem Zelt in Europa unterwegs.
Wieder daheim begeistert es mich dann, was man auch in Tübingen vor der Haustür alles entdecken kann. Ich freue mich drauf, mit euch und spannenden Artexpert*innen noch mehr zu erkunden!
Mach mit in der Gruppe im Raum Tübingen

Termine für die Gruppe Stuttgart-Süd

  • 12.09.20 Schnecken – eine massiv unterschätzte Tiergruppe, mit der Biologin Anette Rosenbauer (Naturkundemuseum Stuttgart)
  • 26./27.09. 20 Federsee-Exkursion wird coronabedingt auf 2021 verschoben; Ersatzangebot für den 26.9.20 folgt
  • 17.10.20 Fische/Gewässerlebewesen kennenlernen mit dem Fischmobil
  • weitere Termine folgen…


Ich bin Pauline Pfeiffer (25), die Gruppenkoordinatorin für den Raum Stuttgart und arbeite als Doktorandin in der Insektenkunde im Naturkundemuseum in Stuttgart. Ich habe Agrarbiologie und Ökologie studiert, da ich unbedingt verstehen wollte und immer noch will, wie die Prozesse in der Natur funktionieren, um sie schützen zu können. Egal, ob es sich um Sport machen handelt, fotografieren, Geocaching, Pflanzen bestimmen, die gute Luft und Ruhe im Wald genießen oder einfach nur mit meinem Hund Gassi gehen, bin ich wahnsinnig gerne draußen. Ich hoffe, in diesem Projekt kann ich diese Freude an der Natur an euch weitergeben und dazu beitragen, dass aus euch echte Artenkenner werden. Denn angesichts des Klimawandels und Artensterbens braucht die Natur solch interessierte und engagierte junge Menschen wie euch!
Meldet euch an für die Gruppe in Stuttgart!

Termine für den Raum Karlsruhe

  • 26.09.20 Der Auwald auf der Altrheininsel Rappenwört: Aufbau eines Ökosystems sowie Bäume, Sträucher und Säugetiere kennenlernen; mit Jessica Meyer-Rachner, Dipl. Forstwirtin, zertifizierte Wald- und Erlebnispädagogin
  • 24.10.20 Zugvögel beobachten auf ihrem Weg zwischen Skandinavien und dem Mittelmeerraum mit Vogelkundler Oliver Harms
  • 07.11.20 Kleinsäuger fangen und bestimmen Wie macht das der Experte? mit dem Biologen Harald Brünner
  • weitere Termine folgen…

Die Regionalgruppe Karlsruhe wird von Stefano Marci geleitet.


Ich heiße Stefano Marci und bin Biologe. Mir macht es große Freude, immer Neues von unserer Welt zu entdecken und jeder Gang in die Natur bringt mich dem Wunder des Lebens näher. Ich halte es für sehr wertvoll die Natur kennen und lieben zu lernen, als Voraussetzung, um sie zu respektieren und langfristig zu schützen. Schon vor der eigenen Haustür gibt es jede Menge Spannendes zu entdecken.Komm mit und erkunde mit unserer Karlsruher Gruppe Tiere und Pflanzen in der Umgebung!
Meldet euch an für die Gruppe in Karlsruhe

Youth in Nature: wir sind dann mal draußen

Achtung: wegen Corona wird die Bewerbungsfrist auf 1. Juli 2020 verlängert! Danach werden Wartelisten geführt, also gerne noch melden. Hier geht’s zum Anmeldeformular

Was ist Youth in Nature?

Youth in Nature will Artenkenntnisse an junge Menschen vermitteln.

Hier findest du unseren Projektflyer
Hier findest du die genaue Projektbeschreibung
Hier findest du Infos zu unseren fünf Gruppenstandorten
Hier findest du die Vorstellung unserer Projektleiterin

Du bist zwischen 12 und 18 Jahre alt, wohnst in Baden-Württemberg und willst mehr über die Natur wissen?

Dann gehe mit uns auf Safari direkt vor deiner Haustür, im Wäldchen, auf der Wiese, sogar im Stadtpark und auf dem Schulweg. Willst du mehr Arten kennenlernen als Amsel, Drossel Fink und Star oder Gras, Blume und Baum? Willst du wissen, was für Arten Ameisenlöwen, Haselblattroller, Schöngelber Klumpfuß oder das Gewöhnliche Katzenpfötchen sind?

Bild: Rajaei/SMNS
  • Warum heißen sie so?
  • Was macht sie besonders?
  • Warum kann ich mit dem Wissen über eine Art über viele andere Tier- und Pflanzenarten Bescheid wissen?
  • Wie kann ich aus dem Ruf einer Amsel hören, ob sich eine Katze oder ein Sperber in der Nähe befindet, ohne beide zu sehen?
  • Wie kann ich von Tier- oder Pflanzenarten auf die Veränderung des Klimas schließen oder sagen, wie oft eine Wiese gemäht wird?
  • Wie kann es sein, dass wegen einer einzigen Käferart ein großes Bauprojekt gestoppt wird?  
  • Welche Ursachen hat das Insektensterben?

Menschen, die Arten kennen, sind wichtig! Möchtest Du zu ihnen gehören?

Dann nimm teil bei Youth in Nature und sei ein oder zwei Jahre lang Teil einer Gemeinschaft, die von den Arten-ExpertInnen angeleitet werden. Die Projektgruppen sind in den Großräumen Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart und Tübingen sowie am Bodensee.

Ohl-Schacherer
J.Ohl-Schacherer
  • Du lernst, wie man Vögel, Säugetiere, Insekten, Amphibien, Reptilien, Pflanzen und andere Gruppen von Arten bestimmt.
  • Du erfährst wichtiges über Lebensräume und deren Zusammenhänge.
  • Du lernst Techniken und Methoden zu Fang, Beobachtung und Bestimmung von Tieren.
  • Du erhältst Einblicke in Museen, Naturschutzzentren, biologische Feldstationen und andere naturkundliche Forschungseinrichtungen.
  • Du nimmst an einer zweitägigen Exkursion in ein großes Naturschutzgebiet teil.

Wir freuen uns, wenn Du ein/e begeisterte Artenkenner/in werden willst. Das Programm läuft zwei Jahre bis Ende 2021, eventuell wird es wegen Corona verlängert. Dich erwarten spannende Exkursionen (ca. sechs Exkursionen, ganztags an Samstagen sowie eine zweitägige Exkursion). Die Teilnahmegebühr beträgt für das erste Jahr 75 Euro und für das zweite Jahr 50 Euro.

A. Hachenberg

Was Du tun musst, um dabei zu sein?

Bewirb dich beim Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg über unser einfaches Anmelde-Formular (Die Frist wurde wegen Corona auf 1. Juli 2020 verlängert. Danach werden Wartelisten geführt, also gerne weiterhin melden.)

Schreibe uns, was Dich motiviert bei diesem Programm mitzumachen, ob Du schon Arten kennst und ob Du dir eine Teilnahme auch über zwei Jahre vorstellen kannst.

Ökomobil Tübingen, Regierungspräsidium

Hier geht es zur Anmeldung bei Youth in Nature (neue Frist: 1. Juli 2020) Danach werden Wartelisten geführt, also gerne weiterhin melden.

Hier findest Du unsere Gruppen

Es gibt fünf Gruppen:
Region Freiburg
Region Karlsruhe
Region Konstanz (findet leider vorerst nicht statt)
Region Stuttgart – Nord: Informationen folgen; 1. Treffen So., 13. 9.
Region Stuttgart -Süd
Region Tübingen

Projektleiterin

Kathrin Schlecht
Kathrin Schlecht ist unsere Projektkoordinatorin.
Falls Du Fragen hast, schreib ihr über unser Kontaktformular oder an
youth-in-nature@initiative-artenkenntnis.de.

Dieses Projekt wird gefördert durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg.



Arten lernen (mit Quiz)

Bilder im Quiz zur Artenkenntnis

Der Naturschutzbund (NABU) und der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) bieten regelmäßig naturkundliche Führungen an. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihre Ortsgruppe.

Außerdem gibt es noch zahlreiche andere Organisationen, die Artenkenntnisse vermitteln:

Cover

Blühende Naturparke: Wie lege ich eine Blühwiese an, was wächst dort, welche Tiere leben hier. Die Blühfibel soll Kinder zum Entdecken und Lernen anregen. mehr

Wälderakademie Hotzenwald, Schwarzwald: naturkundliche Führungen im Naturpark Hotzenwald – Arten im Wald, Mooren, Gewässern und Wuhren (künstliche Wasserläufe) kennenlernen. mehr

Check deine Artenkenntnis!

Bilder im Quiz zur Artenkenntnis
Die Auflösung finden Sie unter naturgucker.de (nicht vorher spickeln!)

Landesnaturschutzverband startet „Initiative Artenkenntnis“

  • Artenkennerinnen und -kenner sind vom Aussterben bedroht
  • Wissenserosion gefährdet Planungs- und Naturschutzarbeit
  • Ministerpräsident Kretschmann ist Schirmherr

Neben vielen Tier- und Pflanzenarten drohen auch die Fachleute auszusterben, die sich mit diesen Arten auskennen. Daher hat der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) am Montag die „Initiative Artenkenntnis“ gestartet. Schirmherr ist Ministerpräsident Winfried Kretschmann. „Unser Ziel ist es, Menschen an die Artenvielfalt heranzuführen und die Ausbildung in diesem grundlegendsten Bereich der Biologie und der Ökologie endlich wieder zu verbessern – vom Kindergarten bis zur Universität“, sagt der LNV-Vorsitzende Dr. Gerhard Bronner. Dazu formt der LNV ein breites Netzwerk, betreibt Lobbyarbeit und startet eigene Projekte wie jetzt „Youth in Nature“.

Planungsbüros suchen händeringend Artenkenner

Wer sich bei Planungsbüros und in der Naturschutzverwaltung erkundigt, wie gut sie ihren Bedarf an neuen Mitarbeitenden mit fundierten Artenkenntnissen decken können, erhält meist ähnliche Antworten: Schwierig. „Es gibt leider keine umfassende Untersuchung zum Niedergang der Taxonomie in Baden-Württemberg – noch nicht. Mit unserer Initiative wollen wir das ändern“, sagt LNV-Chef Bronner. „Aber was wir heute schon wissen, ist alarmierend.“ Taxonomie ist die Lehre von der Klassifizierung der Arten.

Bereits 2016 hatte der LNV eine Umfrage unter Planern und in den Naturschutzbehörden gestartet. Das Ergebnis auch hier: Qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber mit Arten- und Kartierkenntnissen sowie landschaftsplanerischen Fähigkeiten sind in Baden-Württemberg selten. Deutschlandweit sieht es nicht besser aus.

Ein Fünftel weniger Artenkenner als vor 20 Jahren

Wer in Zeiten des Insektensterbens etwa nach Käfer-Fachleuten sucht, muss geduldig sein. Spezialisten gibt es nur für rund die Hälfte der heimischen Käferfamilien. Lediglich rund 20 Personen in Deutschland erkennen alle 550 Arten von Laufkäfern. Viele davon sind betagte Senioren. Stechmücken können nur von einem guten Dutzend Personen bis auf Artniveau bestimmt werden. Insgesamt ergab eine Befragung, dass in den vergangenen 20 Jahren die Gruppe der Artenkenner um 21 Prozent geschrumpft ist.

Professor Dr. Albert Reif beklagt das Fehlen von Artenkenntnis

„Die Taxonomie droht zu einer Art Geheimwissenschaft zu werden“, warnt auch Professor Dr. Albert Reif, der ehemalige Leiter der Professur für Standorts- und Vegetationskunde der Universität Freiburg, der die Initiative für den LNV koordiniert. „Ohne fundiertes Artenwissen ist es jedoch nicht möglich, Bauprojekte rechtssicher zu planen und Schutzgebiete zu entwickeln. Der gesamte Schutz der Biodiversität ist infrage gestellt.“ Die meisten Hochschulen haben in den vergangenen Jahren den Bereich Taxonomie heruntergefahren und Stellen abgebaut. Stattdessen konzentrieren sie sich auf neuere und prestigeträchtigere Themenfelder, etwa Genetik und Mikrobiologie. Die Folge: Auch an den Hochschulen selbst mangelt es oft an Artenwissen.

Wissenserosion auf breiter Front

Doch nicht nur an der Spitze gibt es eine Wissenserosion. Auch in der Breite beobachten Naturschutzverbände, dass selbst häufige Tier- und Pflanzenarten nicht mehr erkannt werden. „Dabei haben nach wie vor viele Kinder und Jugendliche ein großes Interesse an der Natur“, sagt Bronner. „Wenn sich allerdings Eltern und Lehrer selbst nicht auskennen, können sie auch nichts weitergeben.“ Daher ist eine der Kernforderungen der Initiative, dass das Wissen um die Arten in der Lehrerausbildung wieder mehr Raum erhält.
„Es kann nicht sein, dass die Schüler im Bio-Unterricht zwar den Zitronensäurezyklus auswendig lernen, aber nicht, wie man einen Spatz von einem Buchfink unterscheidet. Das ist nach wie vor das unverzichtbare Einmaleins der Ökologie“, sagt Bronner. Dafür bedürfe es auch einer Änderung der Bildungspläne. „Wie man in Mathe nicht am Dreisatz vorbeikommt, darf man in Bio nicht ohne grundlegendes Artenwissen bleiben.“

Vorhaben der „Initiative Artenkenntnis“

Konkret hat sich der LNV mit der „Initiative Artenkenntnis“ zum Ziel gesetzt, das Artenwissen in einem breiten Netzwerk voranzubringen. Auf der Agenda steht unter anderem eine intensive Lobbyarbeit: Hochschulen sollen der klassischen Biologie wieder mehr Raum einräumen, etwa mit Bestimmungsübungen und entsprechenden Professuren. In der Lehrerfortbildung sollen Artenkenntnisse vermittelt werden. Eine neue Informationsplattform soll zukünftig die Bildungsangebote zum Artenwissen bündeln und so für alle Interessierten zugänglich machen.

Jetzt gestartet: Youth in Nature

Ein erstes Angebot für neugierige Jugendliche hat der LNV ebenfalls heute gestartet:
„Youth in Nature“. Ziel dieses vom Land geförderten Projektes ist es, dass Jugendliche ein oder zwei Jahre lang in festen Gruppen immer wieder gemeinsam in die Natur gehen. Auf den ein- und zweitägigen Exkursionen erforschen sie zusammen mit Artenkennerinnen und -kennern, welche Arten dort leben, wie man Tiere beobachtet und bestimmt und wie Forschungseinrichtungen, naturkundliche Museen und Naturschutzzentren arbeiten. „Wir bedanken uns bei der Landtagsfraktion der Grünen, auf deren Initiative das Projekt zurückgeht und die es erfolgreich in die Haushaltsberatungen des Landes eingebracht hat“, sagte Bronner. Interessierte Jugendliche können sich ab sofort um einen Platz bewerben. Projektgruppen wird es in den Großräumen Stuttgart, Tübingen, Freiburg und Karlsruhe sowie am Bodensee geben.

Download

Hintergrundpapier zur Initiative Artenkenntnis
10-Punkte-Programm zur Förderung der Artenkenntnis

Grußwort des Ministerpräsidenten

Ministerpräsident Winfried Kretschmann

Die Natur mit ihrer Flora und Fauna ist unsere Lebensgrundlage. Auch in unserer hochtechnisierten Gesellschaft des 21. Jahrhunderts ist die biologische Vielfalt Grundlage für unsere Ernährungssicherung, von weitreichender Bedeutung für die Klimaregulation und ein zentraler Wirtschaftsfaktor. Und sie trägt entscheidend zur Erholung und Lebensqualität unserer Gesellschaft bei.

Doch wir beklagen einen weltweiten dramatischen Verlust an Arten. Zuletzt wurde der dringliche Handlungsbedarf zum Erhalt der Biodiversität durch die medialen Meldungen des Welt-Biodiversitätsrates im Frühjahr 2019 erneut offenbart. So sind auch 40 Prozent der Tier- und Pflanzenarten bei uns in Baden-Württemberg gefährdet. Das ist alarmierend, denn was ausstirbt ist unwiederbringlich verloren.

Hinzu kommt die in den letzten Jahren und Jahrzehnten festzustellende Wissenserosion bezüglich der Artenkenntnis und des Artenwissens in unserer Gesellschaft. Es mangelt zunehmend an Expertinnen und Experten mit ausreichend Artenkenntnissen, die den Verlust der Arten überhaupt dokumentieren und untersuchen könnten. Auch das abnehmende Wissen um Tier- und Pflanzenarten in der Zivilgesellschaft ist aus meiner Sicht ein dramatisches Signal. Denn was ich nicht kenne, kann ich nicht vermissen.

Als Ministerpräsident aber auch als leidenschaftlicher Biologe ist es mir daher ein echtes Herzensanliegen, dass wir alles tun, um die biologische Vielfalt im Land zu bewahren und das Wissen um sie zu vermitteln. Es ist wichtig, dass wir als Gesellschaft den Naturschutz gemeinsam angehen. Unser Auftrag lautet: erhalten, was uns erhält.

So sieht es auch der Landesnaturschutzverband BadenWürttemberg e.V. und hat mit der „Initiative Artenkenntnis“ sich zum Ziel gesetzt, das Wissen über die Natur und Umwelt zu stärken. Vor allem Kinder und Jugendliche sollen frühzeitig dafür sensibilisiert werden. Denn das Wissen ist essentiell, um unsere Natur schätzen und schützen zu können. Nur, wer Tiere und Pflanzen kennt und um ihre Einzigartigkeit sowie insbesondere ihre Bedeutung in unseren Ökosystemen weiß, kann die katastrophalen Auswirkungen des Artenschwunds richtig verstehen und mit seinen Möglichkeiten direkt dagegen vorgehen.

Darüber hinaus verstärkt Artenkenntnis die regionale Identität und Verortung, das Denken in Systemen und Zusammenhängen und fördert damit Kinder und Jugendliche zu aufmerksamen und verantwortungsbewussten Bürgerinnen und Bürger heranzuwachsen.

Allen, die an der Organisation und Umsetzung der „Initiative Artenkenntnis“ des Landesnaturschutzverbands BadenWürttemberg e.V. beteiligt sind, danke ich als Schirmherr sehr herzlich. Mit ihrem großartigen Engagement leisten alle Beteiligten einen wichtigen Beitrag zum Schutze unserer Lebensgrundlage.

Winfried Kretschmann
Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg

Grusswort als pdf-Datei